Ein Schuss. Ein Tor. Die Sterrer!

Überraschender Punktgewinn in Gerbach

Die Favoritenrolle war klar verteilt. Der ambitionierte TuS Gerbach empfing den krisendeln TuS 1860 Stetten. Tabellenspitze gegen Tabellenende. Mit dem wirklich letzten Aufgebot gelang dem TuS fast die ganz große Sensation beim Auswärtsspiel in Gerbach. Bis in die 87.Min führten die Sterrer mit 1:0 an der Appelbach.

Stetten machte von Beginn an die Räume eng und stand sehr gestaffelt und diszipliniert gegen einen spielbestimmenden Gastgeber. Bei einer Konterchance kurz vor der Halbzeit keimte sogar kurz die Hoffnung auf einen Führungstreffer. Mit einem 0:0 Achtungserfolg wechselte man die Seiten.

In der 48.Min erzwang sich der TuS einen Eckball, den die Gerbacher in einen Konter umzusetzen versuchten. Michael Butzilowski unterband mit seinem gewonnen Zweikampf den Gegenstoß und fasste sich aus gut 20m ein Herz. Letzte Woche verwehrte ihm die Lattenunterkante noch das Glück, diesmal landete der Ball unhaltbar von dort in den Maschen des Gegners. Ein absolut sehenswerter Treffer der Marke „Tor des Monats“. Gerbach reagierte. Die Wechsel brachten erheblich Druck auf das TuS-Gehäuse, das nunmehr unter Dauerbeschuss stand. Doch die Löwen um den Ersatzkapitän Timo „Duracell“ Faubel verteidigten ihr Revier mit leidenschaftlichem Geschick und dem nötigen Glück. Es schien gut zu gehn. Bis zur 70.Min. Ab da wollte sich zunehmes der eigentlich souveräne Schiedsrichter auch etwas in Szene setzen. Erst zückte er zwei gelbe Karten für „Allerweltsfouls“. Dann küsste ihn die Muse einem kurz vorher verwarnten Sterrer Akteur nach Foulspiel an ihm, mit Gelbrot vom Platz zu stellen. Die Aufregung ließ nicht nach. Der TuS überstand einen Gerbacher Angriff nach dem Anderen. Doch in der 87.Min gab’s den Foulelfmeter für Gerbach. Goalie Patrick Lehle, der bis dato die 3 Punkte festhielt hatte leider keine Chance gegen den platzierten Ausgleichstreffer. Gerbach wollte nun unbedingt den Heimsieg und der TuS hatte noch einmal 6Min Nachspielzeit zu überstehen. Wahnsinn und Spannung pur bis zum Abpfiff.

Sicherlich hatten die Gastgeber gefühlte 20 Eckbälle und 7 oder 8 sehr gute Einschussmöglichkeiten, doch wer so leidenschaftlich kämpft wie unsere Elf an diesem Samstag, darf sich zurecht über den gewonnen und unverhofften Punkt freuen.

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