„Wollen wieder unbequem sein“

Kicker zum Saisonbeginn: Die Löwen aus Stetten peilen in der B-Klasse den Klassenerhalt an

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STETTEN. Die B-Klasse-Fußballer des TuS Stetten haben in dieser Saison das gleiche Ziel wie in den Spielzeiten zuvor: Sie wollen nicht absteigen. Drei echte Neuzugänge kann Trainer Markus Hengstenberg in seinem Kader begrüßen.

„Wir wollen wieder den Klassenerhalt erreichen“, sagt der TuS-Coach und betont: „Es kommt nun darauf an, den eingeschlagenen Weg mit jungen Spieler weiter zu gehen.“ Der aktuelle Stettener Kader setzt sich zum größten Teil aus Akteuren zusammen, die erst in ihr zweites Aktivenjahr gehen. „Dazu kommen einige erfahrene Spieler, die die Jungen auf dem Platz führen sollen“, macht Hengstenberg klar. Neu im Kader sind Torwart Carsten Adam, der schon in der Jugend für Stetten gespielt hat, sowie Dominik Rieger, der Hengstenberg zufolge „öfter mal als Zaungast bei TuS-Spielen war“ und von SW Mauchenheim kommt. Defensivspieler Sven Langer wechselte vom SV Kirchheimbolanden zu den Löwen, ist allerdings derzeit noch verletzt und fällt wohl auch noch einige Wochen aus. Offensivspieler Timo Faubel ist kein „echter“ Neuzugang, nahm sich aber in der letzten Runde eine schulischen Auszeit und ist mittlerweile wieder zur Mannschaft hinzugestoßen. Für Hengstenberg ist zudem auch Johannes Henrich, der sich bereits im letzten Winter vom TuS Bolanden dem TuS Stetten anschloss, ein weiterer Neuzugang.

Mit Christian Selle (FC Marnheim), Sven Weishaupt (TuS Dannenfels) sowie Lukas Willig (SV Orbis) haben drei Akteure den Klub verlassen. Hengstenberg zufolge leider sehr kurzfristig. „Eine gewisse Enttäuschung darüber nach all der Arbeit kann ich da nicht verleugnen. Aber das ist halt so im Fußball“, sagt der TuS-Coach. Markus Hengstenberg findet: „Neue Spieler zu holen, ist für den TuS scheinbar nicht so einfach. Andere Vereine tun sich damit wohl leichter. Wir können zwar unseren Top-Rasenplatz anpreisen, auch die Trainingsbedingungen sind allgemein gut und wir haben ein intaktes Vereinsleben – zum Überzeugen ist das aber eben nicht alles. Es braucht anscheinend ein bisschen mehr.“ Dennoch hofft der Coach, dass seine Mannschaft der Konkurrenz genauso wie in der Vorsaison das Leben schwer machen wird. Damals platzierte sich Stetten am Ende auf dem zehnten Rang. „Wir wollen wieder ein unbequemer Gegner im Spiel sein. Wenn wir unsere Leistung abrufen können, sollten sich auch die nötigen Erfolge einstellen“, sagt Hengstenberg.

Der Coach macht aber auch klar: „Ein Ausfall der Routiniers wie zum Beispiel Co-Trainer Thomas Hagelauer wäre sicher nur schwer zu kompensieren. Ebenso sind wir im Defensivbereich nahezu komplett neu aufgestellt und es fehlt noch die nötige Stabilität.“ Das erste Ligaspiel beim TuS Münchweiler wurde mit 0:5 verloren. „Aber da waren noch viele Spieler im Urlaub“, betont Hengstenberg. Viel besser sah es am vergangenen Samstag aus. Da zeigten die Löwen dem FV Kriegsfeld mächtig die Krallen. Mit 7:2 feierte Stetten den ersten Saisonerfolg.

Für Hengstenberg steht unterdessen fest: „Die Teams, die in der Vorsaison oben dabei waren, werden sich auch in diesem Jahr vorne etablieren . Dazu kommen sicher wieder zwei bis drei Überraschungsmannschaften.“ Der Führer des Löwen-Rudel sagt weiter: „Die veränderte Liga mit den neuen Vereinen wird wieder neue Erfahrungen mit sich bringen.“ (rgb)

Der Kader
TuS Stetten

Neuzugänge: Carsten Adam (TuS Göllheim), Sven Langer (SV Kirchheimbolanden), Dominik Rieger (SW Mauchenheim)
Abgänge: Christian Selle (FC Marnheim), Sven Weishaupt (TuS Dannenfels), Lukas Willig (SV Orbis)

Tor und Abwehr: Carsten Adam, Patrick Lehle, Jochen Burckhart, Michel Enders, Johannes Gresz, Timo Henn, Johannes Henrich, Kevin Kistner, Sven Langer, Rüdiger Niederauer-Kopf, Dominik Rieger, Marc Schuster

Mittelfeld und Angriff: Niels Baum, Jan Becker, Thorsten Braun, Fabian Czicholl, Timo Faubel, Sascha Frank, Sven Groß, Thomas Hagelauer, Niklas Jacob, Moritz Jeltsch, Thomas Lauer, Andreas Lauer, Dirk Matheis, Rüdiger Münch, Sebastian Skiendziel, Timo Spintler, Patrick Stojadinovic, Sacha Uhrig, Marco Weishaupt

Trainer: Markus Hengstenberg
Saisonziel: Klassenerhalt
Meisterschaftstipp: Gundersweiler, Lohnsfeld, Otterberg

Silke Löhler, Johannes He gefällt dieser Artikel

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