Kampf. Leidenschaft. Moral.

Wieder (nur) Punkteteilung beim TuS.

Flutlicht in Stetten. Das heißt Nachholspiel und meist Spannung pur auf dem Sterrer Sportplatz. So auch gestern Abend. Ein klasse Fight lieferten sich unser TuS sowie sein Namensvetter aus Münchweiler. Am Ende stand ein aufregendes 2:2.

Was war das für ein Auftakt. Bereits in der ersten Minute hatte der TuS die Chance in Führung zu gehen. Die Gäste schienen in der Anfangsphase etwas überrascht, der TuS kam immer wieder in seine Positionen und hielt clever die Grundordnung. Einige Torchancen kamen gleich in der Anfangsphase schon zu Stande, aber die vergebenen Möglichkeiten sollten sich im Laufe des Spiels noch häufen und waren letztendlich sinnbildlich dafür, dass es zum Schluss leider „nur“ einen Punkt auf das TuS-Konto geben sollte.

In der 20.min schoss Niels Baum den TuS nach einem klasse Angriff mit 1:0 in Front. Der TuS stand gut und war vermeintlich „voll im Spiel“. Doch die erste Schlafmützigkeit nutzte der Gegner nur 3min später nach einem Standard zum Ausgleich und… oh weh… Fast ebenbildlich und nur seitenverkehrt fing sich der TuS die zweite „Kopfnuss“ ein und die Gäste lagen wie aus dem Nichts in der 28.min mit 2:1 in Führung.
Zwischendurch hoffte der TuS noch auf einen Elfmeterpfiff, doch der Schiedsrichter sah es zur Sterrer Verwunderung genau umgekehrt. Schwalbe und Gelb für Stetten. Unbelievable!
Keine 2min nach dem Rückstand schlug der TuS in Form von einem fulminanten Freistoßtreffer von Thomas Hagelauer zurück. Nach turbulenten 10min und insgesamt einer halben Stunde Spielzeit stand es 2:2. Wer bis zu diesem Zeitpunkt den Spielverlauf sah, konnte sich kaum vorstellen, dass es das mit dem Toreschießen nun gewesen sein sollte…
Der TuS scheiterte aus kurzer Distanz bis zum Halbzeitpfiff noch an der Latte und dem Gäste-Torhüter, der den Ball regelrecht von der Linie kratzte. Im Gegenzug war Münchweiler brandgefährlich und setzte alles dran um erneut über Standards erfolgreich zu sein.

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste: Mit einer riesen Chance für den TuS! Das Spiel war von Kampf und Wille geprägt. Es ging auf und ab. Im Verlauf der zweiten Halbzeit hatte der TuS noch gut und gerne 4-5 richtig dicke Dinger auf dem Fuß. Doch leider war nüschts mehr mit einem grün-weiß-schwarzem Torjubel. Kurz vor Schluss galt es dann noch zwei weitere brenzlige Situationen vor dem Sterrer Kasten zu überstehen, bis der Schiedsrichter etwas überraschend pünktlich auf die Sekunde abpfiff. Vielleicht wäre eine Nachspielzeit auch zu viel für das Nervenkostüm gewesen…

Dirk Matheis, Niklas Jacob, Yvonne Diemer, Thomas Angermayer, Kevin Kistner gefällt dieser Artikel

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