FC Eintracht Stetten/Hohentengen

Stetten/Hohentengen (451 Hektar) liegt zwischen Schaffhausen/Schweiz und Waldshut-Tiengen im äußersten Süden der Bundesrepublik und ist von zwei Seiten von Schweizer Gebiet umschlossen.

In nächster Nähe liegen das schweizerische Schaffhausen mit dem Rheinfall und das schweizerische Bad Zurzach mit seinen Thermalquellen. Von Zürich aus ist Hohentengen in 45 Minuten erreichbar. Angeschmiegt an die Ufer des Rheins, verwöhnt von der Sonne ist Hohentengen und seine Ortschaften auch herrliches Urlaubsziel vieler Touristen.

Stetten wurde im Jahre 1086 erstmals urkundlich erwähnt als „Stettin“ und feierte 1986 mit einem großen Dorffest sein 900-jähriges Jubiläum. Das Wappen von Stetten ist ein sulzisch-schwarzenbergisches Allianz-Wappen.

Im Jahre 1934 kam die bis dahin selbständige Gemeinde Günzgen, die bereits mit Stetten einen gemeinsamen Schulverband bildete, zur Gemeinde Stetten und im Zuge der Gemeindereform des Landes Baden-Württemberg im Jahre 1975 wurde Stetten in die Nachbargemeinde Hohentengen a. H. eingebürgert. Stetten zählt heute 286 Einwohner und dürfte somit das kleinste aller Stetten in der Bundesrepublik sein. In der Gesamtgemeinde Hohentengen leben 3.460 Einwohner. Stetten liegt 433 m über dem Meeresspiegel.

Sehr aktiv war und ist das Vereinsleben in Stetten. Die örtlichen Vereine bringen seit langem sowohl in kultureller wie in sportlicher Hinsicht beachtliche Leistungen. In einem Dorf, in dem das Vereinsleben intakt ist, herrscht Betriebssamkeit und Leben. Das so wichtige Zusammengehörigkeitsgefühl bleibt erhalten. In diesem Zusammenhang darf auch noch an das große ADAC-Bergrennen erinnert werden, das alljährliche Tausende von Zuschauern anlockte und somit Stetten in weitem Umkreis bekannt machte. Aus „Umweltgründen“ wurde das Bergrennen 1988 ohne vorherige Ankündigung wenige Tage vor der Veranstaltung verboten, was nicht nur die Motorsportfreunde bedauerten.

Die Landwirtschaft gliedert sich heute in Vollerwerbs-, Zuerwerbs- und Nebener-werbsbetriebe. Vorherrschend sind die Viehhaltung und Milchwirtschaft sowie Aufzucht und Mast. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger arbeiten als Grenzgänger in der benachbarten Schweiz.

Der Ortskern in Stetten wurde im /Sommer 1996 im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes fertiggestellt. Besonders glücklich sind die Einwohner von Stetten über die verkehrsberuhigende Ortsumfahrung.

Der Luftkur- und Weinort Hohentengen a. H. mit seinen umliegenden Ortsteilen ist zu einem beliebten Erholungs- und Urlaubsort geworden. Ein Ereignis ganz besonderer Art ist das alljährlich am zweiten Wochenende im September durchgeführte zweitägige Weinfest, veranstaltet von vier Vereinen Hohentengens, mit der Unterstützung der Gemeinde und des Engelhofes. Das Konzept des weit über die Gemeindegrenzen hinaus beliebten Festes hat sich bewährt. Gemütlichkeit, Musik und kulinarische Spezialitäten sind Trumpf. Im idyllischem, mit viel Aufwand hergerichteten „Weindorf“ im Hohentengener Oberdorf steht der Wein des Hohentengener Ölberg im Mittelpunkt. Über 10.000 Besucher finden jedes Jahr den Weg in das mit großem Aufwand gestaltete Weindorf. Seit 2004 ist der FC Eintracht Stetten 1962 e.V. Mitveranstalter des Weinfestes.


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