TuS als angenehmer Kerwegast

Deutliche 5:1 Schlappe in Winnweiler.

Der TuS trat am Samstag zum Kerwespiel beim ASV Winnweiler II an. Darüber zu berichten ist ebenso mühseelig wie das Spiel an sich. Der TuS lieferte nur wenig Gegenwehr und bekam 5 Tore eingeschenkt. Es fehlte nur noch ’s Kerwekissje…
Die Niederlage nagte auch einen Tag später noch am TuS-Gemüt, wo wenigstens die Reserve einen 8:3 Auswärtssieg in Schallodenbach einfahren konnte.

Dabei startete die Erste in Winweiler gar nicht mal soooo schlecht. Der TuS erwischte dabei eine gute 15minütige Anfangsphase und verbuchte ein paar richtig gefährliche Aktionen, nur das Tor wollte nicht fallen. Unverständlicher Weise wurde gleich die erste Unachtsamkeit bitter bestraft. Nach einem leichtfertigen Ballverlust der Defensive im Spielaufbau stand man förmlich blank und es rappelte zum 1:0 für den ASV. Die Köpfe gingen nach unten und es war kein Wunder das die Heimelf zwei weitere Einladungen dankend annahm und bis zur 30.min auf 3:0 erhöhte. Bis zum Halbzeitpfiff kam der TuS überhaupt nicht mehr zurecht und die Einheimischen hätten noch höher in Führung gehen können.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte versuchte der TuS den Anschlusstreffer zu landen, vergab dabei aber teilweise kläglich und planlos. Der ASV übernahm nach dem kurzen Aufbäumen wieder das Kommando und kam zu mehreren Chancen. Nach gut 60min fiel folgerichtig das 4:0. Eine der wenigen gelungenen Aktionen seitens des TuS brachte durch Thomas Hagelauer noch den Ehrentreffer zum 4:1. In der Schlussphase entschied der Schiedsrichter dann noch auf einen Foulelfmeter für die Gastgeber, die sich nicht lange bitten ließen und zum 5:1 Endstand vollendeten.

Gestern musste die Reserve dann den weiten Weg nach Schallodenbach auf sich nehmen. Von Vorne rein war man gewarnt und musste sich auf eine unangenehme Aufgabe einstellen. Dies gelang in der ersten halben Stunde nahezu perfekt. Der TuS war dem SVS in allen Belangen überlegen und ging folgerichtig mit 2:0 in Führung. Zuerst traf Andi Lauer sehenswert aus der zweiten Reihe, ehe Niklas Jacob ebenfalls aus der Distanz auf seine klassische Art nachlegte. Die letzten 10min stellten dann den bisherigen Spielverlauf mit den zahlreichen Chancen für den TuS auf den Kopf. Kurioser Weise stand die Mannschaft förmlich neben sich und bis zum Halbzeitpfiff hieß es nach drei Patzern 2:3 aus Sicht der Sterrer.
Halbzeitdevise: Kühlen Kopf bewahren! Und der TuS setzte dies auch um. Trotz 3 oder 4 sehr strittigen Abseitsentscheidungen gegen die Löwen suchten diese weiter den Erfolg mit übersichtigem Spielaufbau. Ein schöner Seitenwechsel stellte Niklas Jacob frei, der erneut aus gut 16m zum hoch verdienten 3:3 einschoss. Die Gegenwehr war gebrochen und Stettens Reserve setzte mit fünf weiteren Toren (Markus Hengstenberg, Thomas Lauer, Andy Tomsa, Andi Lauer und Timo Spintler) zum 8:3 Auswärtssieg an.

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