TuS wird beim 2:0 in Kriegsfeld abgestaubt

Für Mannschaft und Zuschauer – ein kleines bisschen Horrorshow.

Magere 7 Punkte aus ganzen 10 Rückrundenspielen. Das ist die bisher mehr als ernüchternde Bilanz, die die „Sterrer Löwen“ bisher erbeutet haben. Auch beim abgeschlagenen Schlusslicht FV Kriegsfeld gab’s nun eine enttäuschende 2:0 Abreibung.

Sicherlich ist es nicht ganz so einfach auf dem Kriegsfelder Hartplatz anzutreten, aber trotz des ganzen aufgewirbelten Staubes waren die spielerischen Mängel nicht zu übersehen. Vieles wirkte beim TuS gestern wieder zu überhastet und ungestüm. Kaum sind die Grünen im Ballbesitzt landet die Kugel beim Gegner. Auf diese Art und Weise der Stettener Unbeholfenheit fiel dann auch das 1:0 für die Gastgeber. Ein TuS-Querschläger aus Höhe Mittelkreis segelte in der 30.min in Richtung eigenen 16er. Dort kam dann die nötige Portion Ungestümes dazu und der sehr gut leitende Schiedsrichter entschied auf Foulspiel. Der fällige Freistoß flog zum 0:1 über die Mauer hinweg in den TuS-Kasten. Mit dem Rückstand ging es dann auch in die Halbzeit.

Der TuS war dennoch stets bemüht. Auch in Halbzeit Zwei. Was das in einer betrieblichen Beurteilung heißen würde, weiß eigentlich jeder… Der Versuch was Zählbares zu holen will man der Mannschaft gar nicht absprechen. Aber beispielhaft sind auch hier die Ausführungen der Standarts zu nennen. Während der Spieldauer hatte man auf diese Art genügend Situationen an dem Ergebnis eventuell was zu drehen. Außer einem Abpraller und einem Schuss an die Latte kann man das Trefferbild mehr als nur „gestreut“ nennen. Zwischenzeitlich fing man sich nach einer Stunde das 2:0 und erneut war klar: Da geht nix mehr. Stattdessen durfte sich der FVK über einen verdienten Heimsieg freuen.

Will man sich im Liga-Endspurt nicht in die ganz tiefe Tabellenregion gesellen, bleiben dem TuS nun noch 3 Heimspiele (Gundersweiler, Gerbach, Zellertal) und 2 Auswärtsspiele (Bolanden, Marnheim) um irgendwie nochmal zu punkten. So wird’s ein hartes Brot…

Die Reserve hatte vorher ein hart umkämpftes Spiel zu meistern. Der alte Rivale FVK wollte es dem TuS nicht einfach machen. Die Marschroute war auch hier vor dem Spiel klar. Nur mit einer kompletten Mannschaftsleistung und der richtigen Einstellung würde auch in Kriegsfeld was zu holen sein. Pascal Weishaupt setzte dabei nach 10min ein Ausrufezeichen und pirschte im gegnerischen Strafraum bis zur Grundlinie vor. Sein Querpass fand mit dem mitgelaufenen Fabian Dall einen Abnehmer und der TuS ging 1:0 in Führung. Die Reserve kombinierte immer wieder mal gefährlich vor das Tor des FVK, doch mehr als der knappe Vorsprung kam dabei noch nicht heraus. Fünf Minuten vor der Halbzeit wurde es dann hektisch und nach einem Foulspiel ließ sich ein TuS-Spieler provozieren und man stand mit einem Mann weniger auf dem Platz…
Der TuS sortierte sich danach aber schnell und erneut war Pascal Weishaupt maßgeblich am 2:0 beteiligt. Seine Vorarbeit, diesmal über die linke Seite, konnte ein Kriegsfelder nur noch in die eigenen Maschen klären. So nahm der TuS einen wichtigen 2:0 Vorsprung mit in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte wurde weiter um jedes Staubkorn auf dem Platz gekämpft und der TuS hatte lediglich gut 10min vor Abpfiff eine echte Torchance der Einheimischen zu überstehen. TuS-Keeper Lukas Bungert war aber zur Stelle und ließ dabei nichts anbrennen. Die Reserve hatte einige schön rausgespielte Konterchancen zu verbuchen, allerdings wollte ein weiterer Treffer nicht mehr fallen. Pascal Weishaupt hatte dabei noch mal Pech mit einem doppelten Lattenknaller, bei dem aus Sicht des Schiedsrichters nicht eindeutig zu sehen war, ob der Ball nun drin war oder nicht. Letztendlich egal, der verdiente Auswärtssieg war eingefahren.

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